Rasen

 

 

Der normale Zustand bei Neubauten, meist fängt unsere Arbeit mit Müll aufsammeln an.

 

 

 

Gartenneuanlage in Stolberg nach fünf Arbeitstagen, Einfriedung mit Stabgitterzaun verzinkt, Rasen nach 14 Tagen, lockere Bepflanzung als Sichtschutz zum öffentlichen Fußweg. Der Stabgitterzaun wurde mit Efeu berankt.

 

Verpflanzung von Großbäumen als Sichtschutz

 

Um nicht mit größeren Arbeitsgeräten den Garten zu zerstören, wurden die ca. 2 Tonnen schweren Bäume mit einem Kran in die vorbereiteten Pflanzlöcher gehoben.

Pflanzung von Tilia europaea Pallida (Zwischenlinde), Stammumfang 45-50, Höhe 500-700 cm, Breite 300-400cm,aus extra weitem Stand.

 

 

Mit geringen Mitteln einen Farbtupf schaffen.

 

Mit wenig Aufwand lassen sich ganzjährige Pflanztröge arrangieren. Diese sind pflegeleichter und nicht so kostenaufwendig wie ständiges erneuern mit einjährigen Pflanzen.

 

   

Mauerpfeiler und Holzelemente dienen als Sichtschutz zur Straße. Ein Eichenbalken als Sitzbank ist zweckmäßig und schön. Mit verschiedenen Pflanzgruppen und einigen Solitärgehölzen wurde ein harmonischer Sichtschutz erstellt. Der Bauherr genießt den Platz der Ruhe. Auch nach fast 20 Jahren bietet sich ein ähnliches Bild, da mit zeitlosen Materialien gearbeitet wurde.

 

   

 

Das Foto ist ca. 10-15 Jahre alt. Von uns sollte die Vorgartenfläche neu gestaltet werden, da die auf dem Foto noch kleinen Pflanzen mittlerweile die Fenster im Erdgeschoss verdunkelten. Durch Schatten und falsches Gefälle war der Eingangsbereich vermoost und rutschig. Schade ist, dass die vorhandene Vorgartenanlage nicht nur aus optischen Gründen neu gestaltet wurde, sondern wegen technischer Mängel. Das wäre bei einer fachgerechten Ausführung nicht in einem so kurzen Zeitraum notwendig gewesen.

 

 

 

Die Garage sollte über das Grundstück mit dem Hauseingang verbunden werden. Auf der linken Seite war ein zusätzlicher Stellplatz vorgesehen. Die gesamte Anlage musste pflegeleicht, und mit dem Haus harmonisch übergehend, gestaltet werden.

 

 

  Als Belag wurde rotes Granit- Kleinpflaster in Segmentbögen gewählt. Die Stufen wurden aus gleichem Material als Mittelpflaster einschl. entsprechender Frostschürze ausgebildet.

 

Die Umrandung der Beetflächen besteht aus zwei Reihen Blaubasalt. Die Reihe zum Beet wurde 30 Grad geneigt angesetzt. Findlinge, verschiedene Bodendecker sowie Solitärgehölze gestalten die Pflanzbereiche dauerhaft. Die 12 Volt Außenbeleuchtung, einschl. indirekten Lichts über versenkte Bodenlampen, wurde mitgeplant und installiert. 

 

 

 

 

Vorher

Sanierung einer ehemaligen Campingplatzanlage. Wildwuchs und Zypressen dominieren das Erscheinungsbild.

 

 

 

 

 

 

 

                                                                          Nachher

 

 

 

 

 

 

Um weiteren Wildwuchs zu vermeiden wurden die ehemaligen Stellplätze zunächst mit Rasen eingesäht.

 

Auch hier zeigte sich bald das der Boden verseucht war und ausgetauscht werden musste.

 

Die Lücken in der Hecke wurden geschlossen. Ein Pflanzhügel vor der Zypressenhecke angelegt um die Dominanz, der nicht Landschaftstypychen Zypressen zu mindern.

 

Eine geschlossene Toranlage, die trotz der Höhe transparent wirkt, wurde von der Straße zurückgesetzt eingebaut. Das Bild der nicht standorttypischen Hecke verblasst immer mehr.

 

 

Das Wohnhaus einschl. der ehemaligen Sanitäranlagen sollte harmonisch in die Gartenanlage integriert werden. Ziel war ein Grundstück mit Aufbauten als Gesamtbild.

Das vorhandene Betonpflaster wurde durch Natursteinpflaster in Segmentbögen ersetzt. Es wurde eine Mischung aus verschiedenen Natursteinen, sogenanntes Bauernpflaster, gewählt, um ein möglichst harmonisches Gesamtbild zu erzielen. Die Randbegrenzung wurde aus gleichem Material in leicht geschwungener Form erstellt. Die gesamte Fläche ist entsiegelt.

Die Bepflanzung mindert optisch den Höhenunterschied. Der Natursteinbelag verbindet die Zufahrt mit der, vor dem Haus nach Süden ausgerichteten, Terrasse.

Das angrenzende Grundstück wird einbezogen werden. Ein integrierter überdachter Stellplatz ist eingeplant. Der Pflegeaufwand sollte gering und die Kosten überschaubar sein.

Eine Teichlandschaft entstand. Der Rundweg wurde aus Splitt, als wassergebundene Decke, ausgeführt. Das gesamte Aushubmaterial wurde im Gelände eingebaut. So wurden die die Kosten minimiert. Der Pflegeaufwand beträgt ca. 4 Stunden jährlich.

Als Folie wurde eine Kautschukbahn gewählt, damit der Teich auch vielseitig genutzt werden kann.

 

Der Teich sollte dem Hund auch als Badewanne dienen.

 

 

Auch die heimischen Wildenten haben in kürzester Zeit den Teich angenommen.

Das Carport aus Leimbinderholz mit Satteldach bietet Platz für drei Fahrzeuge, wirkt jedoch trotz der Größe nicht wuchtig. Die Wände wurden in Lärchenholz erstellt. Im Laufe der Zeit vergraut das Holz und wirkt noch natürlicher.

 

Vorher

Nachher

Die Terrasse wirkt zweckmäßig und kalt. Das Sanitärgebäude beherrscht das Gesamtbild. Der Kirschlorbeer sieht traurig und einsam aus.

Die Terrasse wurde mit Naturstein- Kleinpflaster belegt. Ein Rondell lockert die vergrößerte Fläche auf. Die Säulenbuche lenkt den Blick von dem Sanitärgebäude ab.

Passendes Mobiliar ergänzt das Gesamtbild.

 

 

Der zugeschüttete Brunnen wurde freigelegt und mit Schevenhüttener Schiefer als Trockenmauerwerk aufgesetzt. Die Wirtschaftsecke vom Nachbarn sollte mit Pflanzen als Sichtschutz gestaltetet werden.

 

 

Mit verschiedenen Pflanzgruppen und einigen Solitärgehölzen wurde ein harmonischer Sichtschutz erstellt.

Die einsamen Kirschlorbeer von der Terrasse bringen lockeren Sichtschutz zum Nachbar.

Das rustikale, zweckmäßige Gartenhaus war nur unter dem Aspekt der Grenzabstände aufgestellt worden. So ergab sich ein einsames Bild.

 

Der Sitzplatz wurde aus polygonalen Schieferplatten mit Rasenfuge gestaltet. Bodendeckende Rosen minimieren den Pflegeaufwand.

 

 

Heute fügt sich das Gartenhaus harmonisch in die Gartenanlage ein.

Natursteinpflaster aus Blaustein wurde als Mähkante versetzt und die Beetfläche abgemulscht. Dies sollte immer mit reinem Rindenmulsch, und nicht mit Humuskompost oder ähnlichem, geschehen. Allerdings vertragen einige Pflanzen keinen Rindenmulsch. Bei dieser Ausführung hält sich auch die spätere Pflege in Grenzen.

 

 

 

Der knorrige Obstbaum zeigt seine Blütenpracht. Auch im Winter wirkt er traumhaft, wenn Schnee und Reif seine Äste überzogen haben. Der Obstbaum wurde mit Eiben unterpflanzt um die Höhe zur Buchenhecke des Nachbarn zu reduzieren.

 

 

 

 

 

Der Flüssiggasbehälter wirkte störend und unansehnlich

Die vorhandenen Zypressen wurden durch einige Pflanzgruppen und Solitärgehölze ergänzt. Heute ist der Gasbehälter nicht mehr sichtbar und der ehemaliger Sanitärtrakt mit Grün kaschiert.

 

Durch unterschiedliche Farben und Formen ganzjährig ein schöner Anblick.


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